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Mudra Meditation um Energie zu balancieren

Mudras sind bestimmte Finger- und Handhaltungen, die eine positive Wirkung auf das körperliche und geistige Wohlbefinden haben. Lerne in diesem Blogbeitrag eine Abfolge von Mudras kennen, um deine Energie zu balancieren.

Mudra ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „ein Siegel, das Freude bringt“. Im Buddhismus sind diese Finger- und Handhaltungen schon seit tausenden von Jahren in Gebrauch und viele Buddha Statuen sieht man in bestimmten Haltungen. Aber auch in der christlichen Religion gibt es Mudra, nämlich das Falten der Hände beim Gebet, wodurch der Fokus nach innen gerichtet und das Herz geöffnet wird. Auch die Namasté Haltung als indische, thailändische und yogische Grußgeste ist ein Mudra, das eine respektvolle Stimmung erzeugt.

Mudras sind Haltungen des Körpers, die eingenommen werden, um Einfluss auf die Energie im Körper zu nehmen und somit Gedanken und Emotionen positiv zu verändern. Vergleichbar sind diese Hand- und Fingerhaltungen mit den Positionen im Yoga, die dieselbe positive Wirkung auf unsere Lebensenergie im Körper haben.

Ich möchte dir gerne eine Mudra Meditation aus einem Set von verschiedenen Handhaltungen vorstellen, die du während der Meditation oder auch sonst im Stehen oder Gehen einnehmen kannst, um deine Energie im Gleichgewicht zu halten.

Mudra Meditation um Energie zu balancieren

  • Setze dich in eine aufrechte Körperhaltung, schließe die Augen, lege deine Hände entspannt auf den Oberschenkeln ab und nimm ein paar bewusste Atemzüge, um anzukommen.
  • Bringe dann beide Händen in die jeweiligen Handhaltungen, indem du abwechselnd mit der Kuppe des Daumens die Kuppe des Zeigefingers, Mittelfingers, Ringfingers und des kleinen Fingers berührst. Halte die Position bei jedem Finger für fünf bis zehn Atemzüge und mache dies insgesamt ein paar Minuten.
  • Dann lege deine Hände wieder entspannt auf den Oberschenkeln ab, spüre einen Moment nach und öffne deine Augen.

Folgende Wirkung haben die einzelnen Handhaltungen, die du dir während der Meditation bewusst machen kannst:

  • Daumen berührt die Kuppe des Zeigefingers (Jnana Mudra)
    • Das Wurzel-Chakra wird geöffnet und die Energie wird in den unteren Körper und die Beine gelenkt. Fördert die Konzentration, beruhigt und sorgt für einen wachen Geist.
  • Daumen berührt die Kuppe des Mittelfingers (Shuni Mudra)
    • Hilft im Hier und Jetzt zu sein und fördert die Geduld.
  • Daumen berührt die Kuppe des Ringfingers (Prithvi Mudra)
    • Stärkt die innere Stabilität und erhöht die Energie.
  • Daumen berührt die Kuppe des kleinen Fingers (Bhudy Mudra)
    • Fördert Intuition und Klarheit.

Foto von Sören Funk auf Unsplash

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