Meine-Auszeit-Energie-Ruhe-tanken

Nach langer Zeit melde ich mich zurück und möchte mit dir teilen, wieso es in den letzten Monaten sehr ruhig hier war und ich mir eine Auszeit genommen habe.

Es sind fast vier Monate seit meinem letzten Newsletter vergangen und der letzte Blogbeitrag ist sogar noch länger her und gab es im Dezember 2020. Wieso diese lange Pause und meine spontane Auszeit? Tja, ehrlich gesagt war ich ziemlich ausgepowert und musste mir Zeit für mich nehmen, um meinen Energietank wieder aufzufüllen.

Das letzte Jahr war neben all den wunderbaren Ereignissen, Momenten und den tollen Menschen, die in meinem Leben sind, auch sehr anstrengend gewesen. Zum einen habe ich mein Buch geschrieben und veröffentlicht und hatte parallel viele verschiedenen Projekte rund um den Blog, wie u.a. meinen YouTube Kanal aufsetzen und mit Videos befüllen. Auch in meinem Hauptberuf als Business Coach gab es so einige Herausforderungen zu bewältigen. Zum anderen gab es im privaten einige große Veränderung, wie die Trennung von meinem langjährigen Partner und der damit verbundene Umzug in meine neue Wohnung.

Eigentlich dachte ich, dass ich in dieser Zeit auch gut für mich gesorgt und mir immer wieder genügend Pausen genommen habe. In der Rückschau und beim Reflektieren habe ich jedoch gemerkt, dass ich mehr Zeit für mich benötigt hätte, um Klarheit über mich selbst zu gewinnen und um mich neu auszurichten.

Ende letzten Jahres habe ich gemerkt, dass meine Energiereserven so langsam aufgebraucht sind, weshalb ich mir sowieso vorgenommen hatte, das Jahr 2021 etwas ruhiger angehen zu lassen. Dass es nun so ruhig auf meinem Blog wurde, hatte ich jedoch nicht gedacht.

Es läuft nicht immer nach Plan

Doch es läuft eben nicht immer alles nach Plan und so hatte auch das Jahr 2021 bereits viele Veränderungen und Herausforderungen für mich bereit gehalten:

Die Trennung von meinem Freund, den ich letztes Jahr im Oktober kennen und lieben gelernt habe. Das war sehr schmerzhaft, denn ich dachte, er ist es und das könnte vielleicht auch für ewig sein. Jedoch hatte er mit seiner vorherigen Beziehung noch nicht abgeschlossen bzw. diese verarbeitet und war mittendrin in einem Gefühlschaos. Letztendlich war es besser gewesen getrennte Wege zu gehen. Er hatte Zeit für sich um zu reflektieren und Klarheit zu gewinnen und ich wünsche ihm, dass er für sich Erkenntnisse gewonnen hat. Und vor allem war für mich der emotionale Stress, der durch das Warten und Hoffen entstanden ist sowie das Gefühl handlungsunfähig, verloren und abhängig zu sein, vorbei. Ich konnte meinen Fokus wieder auf mich und meine Bedürfnisse richten und mich im Loslassen üben.

Dann hatte ich dieses Jahr noch den Abschluss meiner Ausbildung zur psychologischen Beraterin & Business Coach auf dem Zettel, den ich dann zum Glück und voller Freude Ende März geschafft habe. 

In meinem Hauptberuf als Business Coach war es leider auch nicht ruhiger geworden, sondern ganz im Gegenteil.

Zudem muss ich sagen, dass die Kontaktbeschränkungen und die Einschränkungen über diesen langen Zeitraum an mir genagt haben. Den ganzen Tag alleine im Home Office sein und auch abends und am Wochenende sich nur eingeschränkt bzw. nur online treffen, hat mir nicht gut getan. Ich brauche Menschen um mich herum, brauche mein Beachvolleyball spielen und das Essen und Trinken gehen mit Freunden.

Meine Kreativität war weg

Dies alles in Summe hat dazu beigetragen, dass mein Energietank immer leerer wurde und da war es dann auch nicht so verwunderlich, dass ich nicht mehr wusste, was ich in meinen Newslettern und Blogbeiträgen oder auf Social Media schreiben soll. Meine Kreativität war weg, wie auch meine Energie, Gelassenheit und innere Ruhe.

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie das einem Achtsamkeitscoach passieren kann? 😉 Oh, ganz leicht, indem ich eben nicht mehr meine eigenen Achtsamkeitstipps im Alltag gelebt und meinen Fokus auf mich vernachlässigt habe. Ich habe meine Bedürfnisse hinten angestellt und auch der emotionale Stress war zu groß für mich geworden, um dies alles irgendwie nebenher zu verarbeiten.

Zeit für mich und meine Bedürfnisse

Als ich das letztendlich gemerkt habe und dass ich meinen Energietank nicht wieder komplett auffüllen kann, wenn ich nicht meine Blog-Aktivitäten reduziere, habe ich mir ein Stop-Zeichen und mir diese Pause mit offenem Ende gegeben. 

Ich habe mir Zeit für mich genommen und meine Aufmerksamkeit nur auf die Dinge gelegt, die wirklich wichtig waren. In den letzten Monaten habe ich mich deshalb um mich gekümmert – viel meditiert, reflektiert, Yoga gemacht, gelesen, gesund ernährt, eine Darmkur gemacht, meine Morgen– und Abendroutine wieder zur Gewohnheit werden lassen und mich im Loslassen geübt. In dieser Zeit durfte ich wieder einmal viel über mich lernen und vor allem wachsen

I am back, baby 😃

Jetzt freue ich mich riesig über den neuen Blogbeitrag und das mir das Schreiben wieder so leicht fällt. Ich bin wieder in meiner Kraft, mein Körper und Geist sind im Gleichgewicht und ich spüre wieder mehr Vertrauen und Lebensenergie.

Meine Erfahrungen, die ich u.a. in dieser Zeit gesammelt habe, möchte ich nun auch gerne weitergeben und mit dir teilen, welche Meditationen, Bücher, Affirmationen, Coaching-Übungen geholfen haben, um Ängste und Sorgen in Liebe und Vertrauen zu wandeln.

Mantra für mehr Selbstliebe und Vertrauen

Heute möchte ich dir schon einmal einen Tipp mitgeben: ein Mantra, um deine Selbstliebe und dein Vertrauen in dein Leben zu stärken. ❤️ Außerdem kann dich dieses Mantra dabei unterstützen schwierige Situationen, Ereignisse und unliebsame Gefühle loszulassen. Ich integriere dieses Mantra gerne morgens und/oder abends in meine Meditation und wiederhole es so lange, wie es sich gut anfühlt und ich mich besser als vorher fühle. 

Ich bin wertvoll. Ich bin mutig. Ich vertraue meinem Leben und darf loslassen.

Viele weitere Tipps rund um die Themen Achtsamkeit, Lebensenergie, Loslassen, Ängste und Sorgen, Vertrauen ins Leben entwickeln uvm. werden die nächsten Wochen folgen.

„Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“ – Meister Eckhart

Be happy! Deine Steffi